Kooperationsvereinbarungen

Jährlich am 8. Mai erinnern die weiterführenden Schulen Ahlens mit einem „Weg der Erinnerungen“ an das Kriegsende in Europa. Von den Gräbern der Zwangsarbeiter auf dem Ostfriedhof führt der Weg ins Stadtzentrum auf den Marktplatz und zum Rathaus. Unterwegs erinnern verschiedene Orte an Krieg, Flucht und Vertreibung in Ahlen zwischen 1933 und 1945. Schülergruppen aller weiterführenden Schulen entwickeln für eine begleitende Website zu diesen Erinnerungsorten eigene Beiträge auf einem interaktiven Stadtplan.

Organisator ist in Kooperation mit der VHS, dem Jugendamt und dem Bildungswerk „Arbeit und Leben“ der Arbeitskreis weiterführender Schulen. Durch die aktive Beteiligung der Schülervertretungen wird das Projekt eingebunden in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC).

Was bedeutet das Erinnern an Krieg und Flucht für uns heute – 70 Jahre später?

 

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Bildungspartnerschaft

(v. l. n. r.) Christoph Wessels, Ute Czieslik-Mende, Ulrich Vornholt und Kristin Schnitter mit Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen in der Mediathek der Sekundarschule

Am 1. Februar 2013 unterzeichneten Christoph Wessels (Stadt Ahlen), Ute Czieslik-Mende (Stadtbücherei) und Schulleiter Ulrich Vornholt eine Bildungsvereinbarung.

Kristin Schnitter wird auch künftig die Arbeit der Städt. Sekundarschule mit der Stadtbücherei Ahlen verantwortlich koordinieren.

Kooperationsvereinbarung

Die Stadtbücherei Ahlen und die Städt. Sekundarschule Ahlen schließen eine Bildungspartnerschaft.

Elemente der Bildungspartnerschaft

  1. Die Schule wird die Bildungspartnerschaft verbindlich in das Schulprogramm und die schulinternen Curricula der einzelnen Unterrichtsfächer aufnehmen. Solange diese Kooperationsvereinbarung nicht widerrufen wird, ist sie für alle Lehrerinnen und Lehrer verbindlicher Bestandteil des Schullebens.
  2. Die Bibliothek wird die Schule weiterhin kontinuierlich in der Lese- und Informationskompetenzförderung unterstützen. Die hierzu möglichen Maßnahmen und Angebote werden in jedem Schuljahr gemeinsam an akutelle Gegebenheiten in Schule und Bibliothek bei regelmäßig stattfindenden Treffen (einmal pro Halbjahr) angepasst und weiterentwickelt.
  3. Die konkret geplanten Kooperationsformen der Schule und Bibliothek lauten:
  • Klassen und Gruppenführungen in der Bibliothek
  • Alle neuen Klassen 5 besuchen im ersten Schuljahr bis zu den Osterferien die Stadtbücherei im Rahmen einer Führung und erhalten einen Ausweis für die Stadtbücherei, unterstützt vom Förderverein der Schule.
  • Leseförderung der Kinder der Klassen 5
  • (Besuch der Bücherei spätestens alle acht Wochen, um eine Regelmäßigkeit zu erzielen)
  • Vermittlung von Online-Recherchemöglichkeiten für die Klassen 7
  • Teilnahme des Jahrgangs 5 am Sommerleseclub
  • (Vorbereitung durch einen Besuch der Stadtbücherei mit Anmeldung der Schüler/innen in den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien)
  • Unterstützung des Methodenlernens im Rahmen von Referaten/Portfolio
  • Lernförderung in allen Stufen durch die Bereitstellung von Lernhilfe-Büchern/Medien- bzw. Themenboxen

Die Vereinbarungen zur Organisation der Bildungspartnerschaft werden bis auf Widerruf fortgesetzt.

Kooperationsvereinbarung

  • Für die 5. und 6. Klassen werden pro Schuljahr zwei Projekte zum handlungsorientierten Stationenlernen angeboten.

  • Die Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Klassen PhänomexX besuchen möchten, nehmen zuvor an einer Fortbildung teil. Sie bereiten den Besuchstag mit ihren Schülerinnen und Schülern vor.

  • Zu jedem PhänomexX-Projekt wird ein „Forscherheft“ erstellt.

  • Am Anfang des Heftes verschafft ein Inhaltsverzeichnis den Überblick. Am Ende werden die Fachbegriffe in einem Glossar erklärt.

  • In diesem Forscherheft werden (durch Handlungsanleitungen) die Experimente beschrieben. Außerdem gibt es zu den Experimenten Abbildungen.

  • Die Klassen besuchen das Schülerlabor einen Schulvormittag lang und experimentieren an den vorbereiteten Lernstationen. Sie tragen ihre Vermutungen, Beobachtungen, Messungen und sonstigen Ergebnisse im Forscherheft ein.

  • Im Anschluss an den Forschertrag werden die ausgefüllten Forscherhefte im Unterricht zur Nachbereitung genutzt. Zum Ende des Projektes können die Ergebnisse am öffentlichen Präsentationstag im PhänomexX-Schülerlabor vorgestellt werden.

  • Zu jedem Projekt kann die Sekundarschule eine klassenübergreifende Experten-AG einrichten, die das Schülerlabor mit ihrem Lehrer / ihrer Lehrerin an einem Nachmittag besuchen kann. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich besonders intensiv mit den Experimenten und werden so zu Experten. Sie können ihre Mitschülerinnen und Mitschüler am Forschertag unterstützen.

  • Die Bildungsvereinbarung wird in das Schulprogramm der Sekundarschule aufgenommen.

  • Am Ende des Projekts werden die Schüler/innen und Lehrer/innen befragt. Die Fragebögen werden ausgewertet und mit der Schulleitung besprochen. So können die Projekte schrittweise weiterentwickelt werden.

Kooperationsvereinbarung

  1. Die Bildungspartnerschaft von VHS und Schule soll verbindlich in das Schulprogramm und ggf. in die schulinternen Lehrpläne aufgenommen werden. Die Kooperation mit der VHS ist verbindlicher Bestandteil des Schullebens.

  2. Die VHS unterstützt die Schule im Bemühen um eine attraktive Gestaltung des Unterrichts.

  3. Die VHS unterstützt die Schule bei der Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf.

  4. Mögliche Maßnahmen und Angebote werden von der VHS und der Schule gemeinsam entwickelt.

  5. Die Schule und die VHS benennen jeweils ein bis zwei Kontaktpersonen. Diese treffen sich einmal jährlich und planen die Zusammenarbeit. Bei dieser Besprechung stellt die VHS ihr Weiterbildungsangebot vor, die Schule präsentiert ihre eigenen Schwerpunkte und macht Vorschläge für die weitere Zusammenarbeit. Die bisherigen Bildungsmaßnahmen werden evaluiert.

  6. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren und wird nach Ablauf ggf. verlängert.

Unsere Paten Herr Müller, Frau Adler und Frau Helm mit Lehrerin Frau Helmschrott, (1. v. l.) und Lehrer Herrn Leusmann, (4. v. l.)

Drei Paten betreuen fünf Kinder der Sekundarschule. Die Kooperation wird im Schuljahr 2014/15 weiter ausgebaut.

Die Kooperation zwischen unserer Schule und dem Kinderschutzbund wird großzügig von der Bürgerstiftung Ahlen mit 5.200 Euro in den Schuljahren 2013/14 und 2015/16 unterstützt.

Die schulischen Rahmenbedingungen

  • Die Städt. Sekundarschule Ahlen ist eine gebundene Ganztagsschule. Dienstags und freitags endet der Unterricht bereits um 13.20 Uhr.
  • Nur an diesen Tagen gibt es Hausaufgaben.
  • Die Kinder haben nur an diesen Tagen Zeit für Treffen mit ihren Paten.
  • Ein Treffen dauert 90 Minuten.
  • Am Freitag kann die Schulwoche beendet und das Wochenende vorbereitet werden.

Einzelne Kinder brauchen Paten.

Manche Kinder fühlen sich überfordert. Deshalb fällt es ihnen schwer, mit der Arbeit überhaupt anzufangen.

Sie benötigen eine Bezugsperson, die ihnen hilft, die Zeit für sie hat und sie unterstützt.

Die Paten des Kinderschutzbundes begleiten die Kinder, bis sie die schulischen Aufgaben selbstständig lösen können.

Die Treffen finden in der Schule statt. Die Kinder haben alle Arbeitsmaterialien im Klassenraum. Die Paten treffen sich nach dem Unterricht mit den Kindern. Sie müssen keine langen Wege gehen.

Die Paten unterstützen die Kinder, ihre Arbeit zu organisieren:

  • Arbeitsblätter werden systematisch eingeheftet,
  • Materialkisten werden aufgeräumt,
  • die Taschen werden für das Wochenende gepackt.

Die Kinder…

  • behalten einen Überblick über ihre Aufgaben,
  • planen schrittweise ihre Arbeit,
  • erledigen schrittweise die Aufgaben.
  • Kinder müssen sich auch sprachlich verbessern.

Die Paten…

  • hören ihnen zu,
  • sprechen mit ihnen und sind gute sprachliche Vorbilder,
  • üben mit ihnen das Arbeits- und Sozialverhalten.

Eine Patenschaft wird vereinbart.

  • Die Schulleitung wählt gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern des 6. Jahrgangs fünf Schüler/innen aus.
  • In einem Gespräch mit Eltern und Kind werden die Begleitung und ihre Ziele vorgestellt. Möchten sich ein Kind und seine Eltern auf die Unterstützung durch einen Paten einlassen, unterschreiben sie eine Anmeldung.
  • Ein Termin zum Kennenlernen wird vereinbart und die Patenschaft kann beginnen.

Die Patenschaft dauert zunächst ein halbes Jahr. Danach wird entschieden, ob eine weitere Unterstützung notwendig ist.

Die Kinder treffen ihre Paten.

  • Die Kinder treffen sich freitags nach dem Unterricht mit ihren Paten in einem Klassenraum.
  • Gemeinsam kann eine kleine Mahlzeit eingenommen werden. Paten und Schüler/innen können über die vergangene Woche sprechen.
  • Die anstehenden Aufgaben werden besprochen und erledigt.
  • Noch Zeit? Jetzt können die Kinder mit den Aufgaben für das Wochenende beginnen. Dabei werden sie von den Paten unterstützt.
  • Zum Schluss wird besprochen, was die Kinder am Wochenende erledigen müssen. Die benötigten Materialien werden gemeinsam eingepackt.

Die Schule und der Kinderschutzbund übernehmen Aufgaben.

Die Schule …

  • gibt den Paten die nötigen Informationen,
  • ermöglicht einen Austausch zwischen Paten und Lehrerinnen/Lehrern,
  • stellt einen Ansprechpartner für grundsätzliche pädagogische Fragen zur Verfügung,
  • koordiniert mit dem Kinderschutzbund die Vorbereitung und Fortbildung der Paten.

Der Kinderschutzbund …

  • stellt die Paten für die Begleitung der Sekundarschüler/innen,
  • bereitet gemeinsam mit der Schule neue Paten auf ihre Aufgabe vor,
  • stellt Mittel für ihre Fortbildung zur Verfügung.

Die Kooperation wird überprüft.

  • Die Evaluation der Maßnahme erfolgt zum Ende des Schuljahres durch
  • Befragung der Paten, der Kinder und ihrer Eltern zum Verlauf der Unterstützung,
  • Befragung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zum Arbeits- und Sozialverhalten der unterstützten Kinder,
  • Beurteilung der Leistungsentwicklung der jeweiligen Kinder.

Der Kinderschutzbund Kreisverband Warendorf e. V. und die Bürgerstiftung Ahlen haben eigene Internetauftritte:

                              

Nach den Sommerferien 2015 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Städt. Sekundarschule und der Franz Kaldewei & Co. KG unterzeichnet.

Dazu trafen sich Schulleiter Ulrich Vornholt mit StuBO-Koordinatorin Katrin Mohnke als Vertreter der Schule mit Inna Gabler (IHK Nord Westfalen) und den Kaldewei-Mitarbeitern Patrick Nußmann (Kaufm. Geschäftsführer), Ralf Barkemeyer (Personalleiter) und Dieter Werner (Leiter der technischen Ausbildung).

„Um unsere Zukunftsfähigkeit zu erhalten, müssen wir offensiv auf die jungen Leute zugehen“, sagte Dieter Werner. Deshalb sollen die Schülerinnen und Schüler einerseitsdurch Betriebsbesichtigungen, Berufsfelderkundungen und Betriebspraktika das Unternehmen kennenlernen. Andererseits sollen Auszubildende des Unternehmens in die Schule kommen, um als Ausbildungsbotschafter von ihrem betrieblichen Alltag zu berichten.

Die Kooperation mit dem Unternehmen ist ein wichtiger Baustein der Berufswahlorientierung an der Sekundarschule.

(v. l. n. r.) K. Mohnke, U. Vornholt, R. Barkemeyer, I. Gabler, D. Werner, P. Nußmann – Foto: IHK Nord Westfalen

Kooperationsvereinbarung zwischen KALDEWEI und der Städt. Sekundarschule Ahlen

Das Unternehmen Franz Kaldewei GmbH & Co. KG soll den Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule im Verlauf ihrer Schullaufbahn als Modell der unternehmerischen Arbeitswelt in verschiedenen Jahrgangsstufen und in unterschiedlichen Fächern begegnen.

  • Die Sekundarschüler/innen lernen das Unternehmen kennen und bereiten sich dadurch zielgerichteter auf das Berufsleben vor.
  • Das Unternehmen lernt Lehrer/innen und Schüler/innen persönlich kennen und kann die gewonnenen Erfahrungen bei der Auswahl von Praktikanten, Auszubildenden und Berufsanfängern nutzen.
  • Die Lehrer/innen können sich über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen informieren und den Schüler/innen bei der Berufswahlorientierung neueste Erkenntnisse vermitteln.
  • Die Darstellung der Kooperation in den Medien wird öffentlich wirksam von beiden Seiten betrieben. Unternehmen und Schule nutzen die Kooperation zur positiven Darstellung in der Öffentlichkeit.

Die Kooperationsvereinbarung enthält

  • die Durchführung von Betriebspraktika, Tages- oder Schnupperpraktika während der Freizeit
  • Betriebsführungen für Schulklassen
  • Berufsfelderkundungen
  • Informationsveranstaltungen mit „Ausbildungsbotschaftern“, in denen Auszubildende Schulklassen über ihre jeweiligend Ausbildungsberufe und ihren Ausbildungsbetrieb informieren
  • Informationsveranstaltungen mit betrieblichen Ausbildern für Schulklassen, Eltern oder Lehrer – beispielsweise bei Berufswahlmessen oder Elternabenden
  • regelmäßige Treffen mit den WP-Gruppen „Technik“

Die Städtische Sekundarschule Ahlen und die Carl Geringhoff GmbH & Co. KG in Ahlen sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten am 1. März 2017 eine entsprechende Vereinbarung. Damit steigt die Zahl der Kooperationen im Kreis Warendorf auf 40. Für die Städtische Sekundarschule Ahlen ist es die zweite Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

(v. l. n. r.) IHK-Projektmitarbeiterin Inna Gabler, Esther Hansmeier-Heider aus der Geschäftsleitung von Geringhoff, Schulleiter Ulrich Vornholt und StuBO-Koordinatorin Katrin-Alice Mohnke.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Viele Jugendliche haben nur ungenaue Vorstellungen von einer betrieblichen Ausbildung und den guten Karrierechancen, die sie bietet“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Inna Gabler. Unternehmen wie die Carl Geringhoff GmbH & Co. KG seien dank ihres großen Tätigkeitsspektrums bestens geeignet, „den Schülern die Vielfalt und Wirklichkeit der Arbeitswelt zu zeigen, mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Anforderungen“, so Inna Gabler weiter.

Die Carl Geringhoff GmbH & Co. KG ist ein international ausgerichtetes mittelständisches Familienunternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von Landtechnik spezialisiert hat, insbesondere für die Ernte von Getreide. Die Erntevorsätze sind bei Landwirten auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Vor über 135 Jahren begann Geringhoff als kleines Schmiede- und Landmaschinenhandelsunternehmen. Heute ist das Unternehmen ein wichtiger Arbeitgeber im Kreis Warendorf, hat aber auch ein Werk in Minnesota (USA). Insgesamt beschäftigt Geringhoff rund 400 Mitarbeiter.

Das Unternehmen lädt Schüler und Lehrer der Städtischen Sekundarschule Ahlen zu Betriebsbesichtigungen ein, um ihnen Einblicke in die Arbeits- und Produktionsweise des Betriebes zu ermöglichen und das Ausbildungsangebot zu präsentieren. Bewerbungstrainings durch Ausbildungsleiter bereiten die Schülerinnen und Schüler auf Bewerbungsverfahren vor. Zudem gehen Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen, um über Ausbildungsberufe zu informieren.

Bei dem IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Inna Gabler. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis etwas anderes sagt.“

Die Geschäftsleitung von Geringhoff will angesichts sinkender Schulabgängerzahlen jedenfalls keine Talente unentdeckt lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern“, sagt Esther Hansmeier-Heider. Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben.

Ulrich Vornholt, Leiter der Städtischen Sekundarschule Ahlen, hebt die Bedeutung der Kooperation für die Berufsorientierung seiner Schülerinnen und Schüler hervor. „Es ist notwendig, Kindern und Jugendlichen einen frühen und umfassenden und unmittelbaren Einblick in die reiche Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen. Vielfach ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Eltern ihren Kindern von ihren täglichen Erfahrungen und Erlebnissen am Arbeitsplatz erzählen. Schule hat seit je her Jugendliche auf ihre Zeit nach der Schule vorbereitet. Diese Aufgabe ist noch wichtiger geworden.“