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Kulturelle Bildung – auch in Corona-Zeiten

Auf dem Foto: Saskia Weigelt, Klasse 9b, im Sekretariat der Sekundarschule

„Kultur als Lebensmittel“, wie es kürzlich unser Bundespräsident Steinmeier formulierte, das nimmt sich die Sekundarschule auch in Corona-Zeiten zu Herzen. Heike Blume, als Lehrerin auch momentan voll im Dienst, wurde kreativ: „Wir haben einige andere Wege gefunden, unsere Schülerinnen und Schüler auch in dieser Ausnahmesituation mit Kunst und Kultur in Berührung zu bringen. Unsere Angebote werden dankbar angenommen, auch die Eltern sind froh.“

Zum Beispiel  waren „Stop motion“ und „Urban Style – Graffiti“ als Workshops in der Schule geplant. Nun werden die Kurse als Live-Video-Workshops angeboten: Man benötigt nicht mehr als Papier und Stift, um mitmachen zu können. Auch die bereits bestehende Kooperation mit der Stadt Ahlen bleibt bestehen – nur in einer anderen Umsetzung: Dafür sind die Deutschkolleginnen und -kollegen der 7. bis 10. Klassen dankbar: Sie nutzen mit ihren Schülerinnen und Schülern das Angebot der „Coronastory“, das Kati Peterleweling von der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung  an die Schule weitergeleitet hat. Auch mit dem  Projekt „Schreiben in der Krise“ wird die gute Kooperation mit den Angeboten der Stadt fortgesetzt. Lisa Kalendruschat vom Jugendwerk Ahlen rief die Postkartenaktion für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Leben. Die Sekundarschule  beteiligte sich hier  im Sinne der Stärkung des sozialen Miteinanders sehr gerne.

Heike Blume brachte zwei weitere Kulturprojekte in die Schulgemeinschaft: Jeder kann sich über die Kunstlehrerinnen und -lehrer an einem Kunstwettbewerb der Zeitung „Die Zeit“ beteiligen. Es geht darum, die Corona-Tage mit Pinsel, Stift und Papier festzuhalten: „Heute malen – morgen staunen.“ Es ist als weltweites Projekt gedacht, das die Erlebnisse der Kinder für die Zukunft festhält.

Für die eigene Schule soll die „Rosen-Challenge“ wirken. Die SPD sorgte mit einer Geldspende für die Materialen, mit denen Frau Blume Kreativpakete zusammenstellte, die in der Schule zur Abholung bereit stehen. Saskia Weigelt aus der 9b nutzt die Ablenkung von Krise und Schulaufgaben sehr gerne und trägt mit ihrer aus Stoff gebastelten Rose am Ende zu einer großen Collage für das Schullogo bei, das im Schulgebäude der Sekundarschule einen schönen Platz finden wird. „Es ist uns so wichtig, zu dem kognitiven Lernen im Home-Schooling einen Gegenpol zu schaffen, und die Schulgemeinschaft auch in Krisenzeiten zu stärken.“